Rund 60 an modernem Holzbau interessierte Bauherren, Investoren, Architekten, Ingenieure haben in zwei Gruppen das schweizweit grösste und weltweit erste Holzhochhaus in Laubholz besichtigen können, bevor die Vollvermietung das zukünftig deutlich erschwert. Die durften von Frau Sascha Dändliker, stellvertretende Projektleiterin bei Boltshauser Architekten erfahren, wie es 2019 zum Entscheid für das imposante Tragwerk aus Schweizer Buchenholz von Fagus Suisse kam und dessen diversen Vorteile gegenüber anderen Materialien wie Beton, Fichtenholz oder ausländisches Schichtholz. Es sind dies:
Mehr vermietbare Fläche dank schlanken Stützen, hohe Langlebigkeit, Schweizer Holz, wenig Leim, sehr eleganter und hochwertiger Möbel-Look da keine Astigkeit oder Holzvergilbung, hohe Massgenauigkeit, tiefe Treibhausgasemissionen (Tragwerk 3.1kg (!), Gebäude 8.5 CO2-eq/m2 a EGF), schnelle Bauzeit und Vermietbarkeit, sehr hohe CO2-Speicherleistung (1500 Tonnen CO2) etc.
Überzeugend war auch die Darstellung, dass mit der gewählten Baumethode (Stützenraster mit Holzbetonverbunddecken) ein gesamtes Stockwerk in nur einer (1) Woche (!) hochgezogen werden konnte, und so der Bau mit 156 Wohnungen deutlich schneller fertiggestellt und vermietet werden konnte als der Zwillingsbau H2 auf dem gleichen Areal, was die Wirtschaftlichkeit begünstigt.
Für Bauherren:
Planen Sie einen mehrgeschossigen Bau? Bauen Sie Holz. Bauen Sie mit Schweizer Holz. Bauen Sie mit Schweizer Laubholz. Kompensieren Sie allfällige Mehrkosten durch CO2-Zertifikate. Lassen Sie die Klimaleistung Ihres Holzbaus anrechnen oder vergüten.
Für Architekten, Ingenieure und Holzbauer:
Weisen Sie Ihre Kunden und Bauherren darauf hin, dass mit CO2-Zertifikaten ein weiteres monetäres Argument für einen Holzbau zur Verfügung steht
Für Interessierte:
Wollen Sie im nächsten Anlass prioritär behandelt werden und von sonstigen Benefits profitieren. Werden Sie Mitglied bei der Timber Finance Initiative.